21. Januar 2005, 16:48 Uhr, MonadeDreckssituationIch käme ganz gut mit der derzeitigen Situation zurecht, wenn er nicht die ganze Zeit rumspucken und dabei dämlich grinsen würde. Sein dämliches Grinsen geht mir echt auf den Wecker, seine verfaulten Zähne muss ich echt nicht sehen, sowas will keine Sau sehen, die soll er drinnen behalten. Er ist sowieso ein äusserst unreiner Mensch, äusserst unrein. Der wäscht sich nur den Bauch, genau in dem Moment, in dem er sich nach dem Essen satt drüber streicht. Dann fällt einiger Dreck weg, der den Rest der Zeit dran bleibt. Einfach dran bleibt.
Der Dreck fault schon vor sich hin. Als wäre der Dreck ein faules Ei. Der Dreck aber ist keine faules Ei, der Dreck ist braun und erdig, mehr so wie eine faule Henne, die kein Ei legen will, das faul werden könnte. Denn sie wissen nicht was sie tun, weil sie nie wissen konnten was man tun könnte wenn man nicht mehr weiss was zu tun ist. Tun oder nicht tun, keine Frage: es kommt aufs Gleiche raus. Gleiches gibt es zwar nicht, aber naja, es könnte ja ähnlich werden, können , halten, zaudern, schaudern, Gänsehaut, das ist Emotion, das ist Leben, da spürt man was man hat, was man ist, wo man ist, wieso man ist, Das ist der Knackpunkt: man spürt es, hat aber weiterhin keine Ahnung davon. Eine Ahnung, ein Gefühl, ja, aber nicht mehr. Einfach das, nur das, das Einzige, das Singuläre, das Eine. Immerhin.
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